Modulationsverfahren und Multiplexing

Modulationsverfahren und Multiplexing

 Analoge Modulation

Analoge Nutzsignale sind beispielsweise Sprach-, Musik oder Bildsignale. Wesentliche Eigenschaft analoger Modulationstechniken ist die Kontinuität der Modulation sowohl im Zeit- als auch im Wertebereich. D.h. analoge Modulationen verarbeiten das Nutzsignal kontinuierlich, es erfolgt keine Digitalisierung der Sendesignalwerte. Die analogen Modulationsverfahren lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen: In die Amplitudenmodulation und in die Winkelmodulation.

 

Digitale Modulation

Einige der digitalen Modulationstechniken haben Entsprechungen bei analogen Modulationstechniken oder sind davon abgeleitet. Es gibt allerdings auch eine Vielzahl digitaler Modulationen, die keine direkten analogen Entsprechungen aufweisen, wie beispielsweise die Pulsweitenmodulation, die eine spezielle digitale Winkelmodulation darstellt und auch zur zeitlichen Abtastung eines analogen Signals verwendet werden kann.

 

Multiplexing

Multiplexverfahren sind Methoden zur Signal- und Nachrichtenübertragung, bei denen mehrere Signale gebündelt und zeitgleich über ein Medium übertragen werden. Übertragungsmedien können Leitung, Kabel oder Funkstrecke sein. Oftmals werden Multiplexverfahren auch kombiniert, um eine noch höhere Nutzung zu erreichen.