Montana: Mehr Möglichkeiten für das Studium in der Antriebstechnik

Funktionierende digitale Methoden standen bei der Neuausrichtung des Antriebstechniklabors an der MSU im Fokus.

Die Lehre im Bereich der Antriebstechnik und Leistungselektronik ausbauen: Das ist eine der zentralen Aufgaben, die Maryam Bahramipanah und Zagros Shahooei übernommen haben, als sie vor drei Jahren ihre Assistenzprofessoruren am Institut für Electrical and Computer Egineering des Norm Asbjornson College of Engineering antraten. Das College ist an der Montana State Univeristy (MSU) in Bozeman beheimatet, die mit fast 17.000 Studenten die größte Universität des Bundesstaat im Norden der Vereinigten Staaten ist. Auch in der Forschung ist die MSU die Falgschiff-Universität im bergigen Montana. Als nächstes wollen die Elektotechniker daher das Smart Grid Forschungslabor erweitern.

Das Institut sollte effektiver und flexibler in der Antriebstechniklehre werden

“In der Vergangenheit an der MSU im Bereich der Lehre zu Elektrischen Maschinen mehrheitlich Grundlagenausbildung stattgefunden”, berichtet Maryam Bahramipanah. Als sie dann den Auftrag erhielten, ein eigenes Programm für die Antriebstechnik zu entwickeln, sei ihnen schnell klar gewesen, dass die bestehende Ausstattung dafür nicht ausreicht. “In den Laboren konnten wir zwar auch fortgeschrittenere Themen wie z.B.  Frequenzumrichter lehren”, erläuert Zagros Shahooei, “aber die Maschinen bildeten einfach nicht mehr den heutigen Standard ab und die Lehre daran war auch unverhältnis zeitaufwendig für uns.” 

Bahramipanah und Shahooei stellten sich also die Frage, wie sie ein modernes und auch effizientes Labor für die Lehre gestalten konnten. Dass Sie sich dabei auf professionelle Anbieter verlassen würden, sei Ihnen schnell klar gewesen. “Natürlich kann man auch selber basteln. Aber das ist sehr zeitaufwendig, vor allem mit Blick auf die Digitalisierung der Lerninhalte und Ergebnisse,” erläuert Zagros Shahooei. Also haben Sie den Markt sondiert. “Was uns am Ende an Lucas-Nülle besonders gefallen hat, waren die digitalen Lerninhalte, die die Studenten durch die Themen führen und dabei alles durch Animationen verdeutlichen,” so Maryam Bahramipanah. Dank dieser digitalen Strukturen können nun mehrere Studenten zeitgleich mit Geräten arbeiten. “Das spart viel Zeit. Außerdem stellt erlaubt die Software es uns, die einzelnen Kurse unseren Bedürfnissen anzupassen und zu erweitern”, fügt Shahooei an.  

Das neue Labor bringt nicht nur die Elektrotechnik-Studenten weiter

Seit diesem Jahr steht den Elektrotechnik-Studenten aus dem neuen Antriebstechnik Programm nun ein neues Labor mit verschiedenen UniTrain und Modularen Trainingssystemen zur Verfügung, dass von Gleich- und Wechselstrommaschinen über Transformatoren bis in die Leistungselektronik eine breite Auseinandersetzung mit den Themen der Antriebstechnik ermöglicht. Dass die einzelnen Trainingssysteme und auch die Lerninhalte modular aufgebaut sind, kommt den Professoren in Bozeman in mehrerlei Hinsicht entgegen. “Einerseits können wir so auch sehr gut Studenten aus anderen Fachbereichen als der Elektrotechnik wie z.b. Maschinenbauer oder Bauingenieure in diesen Laboren lehren, andererseits können wir das Labor so auch jederzeit um neue Module erweitern, ohne dabei neue methodische Ansätze erarbeiten zu müssen”, freut sich Bahramipanah. 

“Nicht nur Qualitativ, sondern auch beim Service hat uns Lucas-Nülle sehr überzeugt”, bestätigen beide Wissenschaftler, “das Team von LN hat alle Termine und Versprechen eingehalten. Nicht zuletzt deshalb beschäftigt sich das Institur für Elektrotechnik nun auch bei der Ausstattung des neuen Smart Grid Forschungslabor intensiv mit Lucas-Nülle. “Unser Eindruck ist bisher erstklassig, die Systeme sind zur praktischen Validierung unserer Forschungsergebnisse sehr gut geeignet”, sagt Maryam Bahramipanah und Zagros Shahooei ergänzt: “Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass wir unsere ehrgeizigen Pläne für die Forschung auch umsetzen können.


Maryam Bahramipanah und Zagros Shahooei vor den neuen Systemen
- 27.10.2021