Wie man Überblick in der Welt des KNX behält

Mit dem Trainingssystem "KNX Gebäudeautomation - Grundlagen" bringen Lehrende Struktur in die umfangreiche Welt der vernetzten Gebäude.

Smart Buildings bieten immer mehr Funktionen in Bereichen wie Wohnkomfort, Sicherheit oder Energiemanagement. Unter den Bussystemen für die Gebäudeautomation ist KNX am weitesten verbreitet. Für alle, die sich beruflich mit vernetzten Gebäuden auseinandersetzen, ist ein Grundverständnis der Technik daher unerlässlich.

Die Vermittlung dieser Kompetenzen erfordert ein durchgängiges und effizientes Konzept. Andernfalls verlieren die Lernenden angesichts der vielen verschiedenen Funktionen leicht den Bezug zum Gesamtsystem. Mit dem Trainingssystem "KNX Gebäudeautomation - Grundlagen" bringen Lehrende Struktur in die umfangreiche Welt der vernetzten Gebäude. Auszubildende erlernen an diesem System die Installation, Parametrierung und Anwendung zahlreicher Funktionen über das KNX-System einheitlich und auf Basis aktueller Technik.

Die Hardware dieses Systems besteht aus einem Kompaktboard auf dem sich die KNX - Teilnehmer befinden. Ein zusätzliches Anwendungsboard beinhaltet Verbraucher wie LEDs oder Jalousiesimulationen. Zum besseren Verständnis der Funktionen setzen die Lernenden anwendungsspezifische Auflagemasken ein. Das System ist mit moderner Technik ausgestattet. Es besteht aus Standardgeräten wie Schalt- oder Jalousieaktoren sowie aus einem 4-Kanal LED-Controller, der gängige LED-Stripes steuert.  Moderne Tastsensoren steuern die Aktoren. Ein Glastaster mit Farbdisplay visualisiert den Status der Verbraucher. Die Verdrahtung erfolgt entweder über 4-mm Buchsen oder über Anschlussklemmen, die speziell für die überbetriebliche Ausbildung sind.

Die Kurssoftware begleitet diesen problemlosen Einstieg in die Welt des KNX. Schritt für Schritt lernen die Anwender wichtige Grundlagen und Funktionen kennen und experimentieren dabei praxisnah. Neben den Standardanwendungen ‚Schalten‘ und ‚Dimmen‘, behandelt der digitale Kurs auch Themen wie Zeit- und Logikfunktionen oder die Szenensteuerung. Die Lernenden werden darin angeleitet, wie sie Geräte einrichten und mit der Programmiersoftware umgehen. Dazu arbeiten sie mit interaktiven Animationen und Lernvideos. Fragen und Tests überprüfen das Gelernte. 

Dieses Grundlagen-Trainingssystem lässt sich um beliebig viele Funktionen erweitern. Lehrende können es z.B. mit externen Sensoren kombinieren oder mit anderen Lucas-Nülle-Trainingssystemen wie z.B. dem KNX-Anwendungsboard oder dem KNX-Touch-Display verbinden. So gelingt die handlungsorientierte KNX-Ausbildung über alle wesentlichen Funktionen der intelligenten Gebäudeausstattung hinweg einheitlich.

 

- 10.11.2021